Nieuws

Orgelpark ist am 20. Januar 2007 mit einem abwechslungsreichen Programm eröffnet worden

Der Orgelpark – das neueste internationale Konzertpodium in Amsterdam für Organisten, Komponisten und andere Künstler – ist am Samstag, dem 20. Januar 2007, vom Amsterdamer Oberbürgermeister Job Cohen offiziell eröffnet worden. Zur Eröffnung ist ein festliches Programm geplant, bei dem sich die Schauspieler Ward Weemhoff und Harald Austbø zu einem „Gespräch“ mit den drei Orgeln des Orgelparks treffen – nach einem Text von Jan Veldman und mit Musik von Vincent van Warmerdam.

Außerdem wird ein neues Werk aufgeführt, das von Fred Momotenko eigens für die drei Orgeln des Orgelparks komponiert wurde. Der Orgelpark hat sein Domizil in der prächtig restaurierten monumentalen Parkkirche in der Amsterdamer Gerard Brandtstraat gefunden. Ziel dieses neuen Musikpodiums ist es, die Orgel auf neue Weise zu präsentieren und ihr so einen Platz im aktuellen Musikleben zu verschaffen. Dabei möchte der Orgelpark ein breites Publikum ansprechen, junge und ältere Hörer genauso wie Musikliebhaber und Berufsmusiker.







Mit dem Orgelpark wird das niederländische Kulturleben um eine markante Stätte erweitert; zugleich verfolgt der Orgelpark ausdrücklich auch internationale Ambitionen. Im Orgelpark ist Platz für etwa 450 Besucher. Die Orgel bildet den roten Faden im abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm des Orgelparks. So sind über 100 Veranstaltungen pro Spielsaison geplant, darunter auch Konzerte für die verschiedensten Zielgruppen. Auf dem Programm stehen beispielsweise klassische Musik (nach 1870), Jazz und improvisierte Musik. Aber es wird auch Konzerte in Verbindung mit anderen Kunstgattungen geben, wie zum Beispiel mit Tanz, Pantomime und Film. Außerdem werden Meisterklassen, Symposien und Ausstellungen organisiert. Daneben wird der Orgelpark als Werkstatt für junge Talente niederländischer und ausländischer Konservatorien dienen. Und es werden Aufträge für neue Kompositionen vergeben. Hat die Orgel im herkömmlichen Sinn eher dem Gebäude (der Kirche) gedient, so dient im Orgelpark andersherum das Gebäude vielmehr der Orgel und ihrer Musik.







Die Organisation des Orgelparks möchte ausdrücklich, dass sich die Besucher zu Hause fühlen können. Und dafür soll alles getan werden. Neben dem abwechslungsreichen Programm bietet der Orgelpark ein prächtiges Art-déco-Ambiente, einen intimen Konzertsaal mit drei beeindruckenden Orgeln, eine schöne und klare Akustik sowie ein gemütliches Foyer. Besonders kommt es den Organisatoren auf eine warme und persönliche Atmosphäre an. Der Orgelpark bietet Interessenten die Möglichkeit, „Freund des Orgelparks“ zu werden, womit Vergünstigungen und Rabatte verbunden sind.











Der Orgelpark ist eine Initiative der Stiftung Utopa, die um das Jahr 2003 Pläne entwickelt hatte, die aus Sicht des Eigentümers Stadsherstel unmittelbar auf den funktionalen Wert der Parkkirche eingingen. Diese Stiftung hat auch die Mittel bereitgestellt, um diese Pläne zu realisieren und den Orgelpark dauerhaft zu betreiben. Die Kirche wurde daraufhin – ebenso wie die darin befindliche Sauer-Orgel – grundlegend restauriert.